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Rekordverdächtige Werkstoffprüfungen an der TU Chemnitz  E-Mail
Samstag, 11 Februar 2006

 Die Bedeutung der Crashsicherheit von Leichtbaukonstruktionen und Bauteilen nimmt in allen Bereichen unseres Lebens ständig zu. Im Falle einer Kollision – beispielsweise in Autos und Maschinen - müssen die verwendeten Werkstoffe in der Lage sein, der Belastung stand zu halten. Zudem müssen sie möglichst viel Energie aufnehmen können.

 An der TU Chemnitz wird deshalb von der Professur Werkstoffe des Maschinenbaus eine neue Prüftechnik ständig weiterentwickelt, mit der die Widerstandsfähigkeit von zahlreichen Werkstoffen untersucht werden kann. Im "Labor für hochdynamische Werkstoffprüfung" werden beispielsweise Aramid-Gewebe, dem lebensrettenden Futter von Personenschutzwesten, getestet. Darüber hinaus können beispielsweise Sichtscheibenwerkstoffe, Aluminiumlegierungen, Stähle und Keramikwerkstoffe auf mögliche Kollisionsfälle hin untersucht werden.  "Das zu prüfende Material wird dabei im Druckbehälter unserer Gasbeschleunigungsanlage auf eine Geschwindigkeit von bis zu 1500 km/h beschleunigt, bevor es im Auffänger auf einen fest stehenden spitzen Eindringkörper trifft", berichtet Prof. Dr. Lothar W. Meyer, Inhaber der Professur Werkstoffe des Maschinenbaus. "Bereits während des extrem schnell ablaufenden Eindringvorganges können Informationen über die Schadensentwicklung und die dabei auftretenden Kräfte und die Energieaufnahme des zu prüfenden Werkstoffes gemessen werden", ergänzt sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Matthias Hockauf.

"Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die diese Anlage an der TU Chemnitz für die Erhöhung der Crashsicherheit von Werkstoffen nutzen möchten, können gern mit uns kooperieren", versichert Prof. Meyer.

[ Quelle: http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/forschung/forschung2.php?aid=143


 
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