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Petra Wesseler bleibt Baubürgermeisterin in Chemnitz  E-Mail
Donnerstag, 30 April 2009

Mit dem Ausgang der heute, im Rahmen einer turbulenten Stadtratssitzung, stattfindenden Wahlen zu Neubesetzung des Baubürgermeisteramtes (Dezernat 6) hatte kaum einer gerechnet. Nachdem in den letzten Wochen verschiedenen Namen durch die Medien kursierten, unter ihnen der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Dresden (Dr. Ingolf Roßberg), kam es heute zur letzten Vorstellungsrunde. Hansjörg Bohm, Bernd Gregorzyk und Reinhard Wölpert sowie Norbert Huschner sollten sich nach Wunsch der Fraktionen nochmals der Öffentlichkeit vorstellen. Amtsinhaberin Petra Wesseler war zwar anwesend, durfte sich aber nicht vorstellen. Nach den persönlichen knapp 10 minütigen Vorstellungen nutze Tagungsleiterin Oberbürgermeisterin Lundwig die Chance um ihre Wahlempfehlung auszusprechen. Sie wünschte sich Bernd Gregorzyk ins Bürgermeisteramt. Das sahen vielen Stadträte bereits im Vorfeld kritisch. Fast folglich erhielt er auch im ersten Wahlgang nicht die notwendige Mehrheit und blieb überraschender Weise noch dazu hinter Amtsinhaberin Wesseler zurück. Im zweiten Wahlgang dann kam es zur Stichwahl zwischen Wesseler und Gregorzyk. Ein Fraktionsmitglied der Linken hatte bereits vor der Wahlhandlung empört auf Ludwigs Rede reagiert und angedeutet das dies Ludwigs Wunschkandidaten schade. Im Ergebnis: Petra Wesseler 31 Stimmen, Gregorzyk 16 Stimmen.

Wessler dankte den Räten für das ausgesprochene Vertrauen. Höchstwahrscheinlich Mitte Juli wird Wesseler ihre Ernennungsurkunde für die siebenjährige Legislatur von Oberbürgermeisterin Ludwig bekommen.

Zum Eklat noch vor dem Tagesordnungspunkt Bürgermeisterwahl führten Äußerung des Ex-Republikaners Martin Kohlmann (jetzt Pro Chemnitz DSU, neuer Name, gleicher Inhalt). Nach drei Ordnungsrufen durch die Oberbürgermeisterin wollte Kohlmann nicht den Raum verlassen. Erst durch das eingreifen herbeigerufener Polizeibeamter konnte Kohlmann aus dem ehrwürdigen Hohen Haus befördert werden. Junge Anhänger Kohlmanns, unter ihnen der Maler des mittlerweile übermalten Wandbildes B.J. Zschocke nutzen die Unterbrechung für weitere polemische Sprüche im und vor dem Ratssaal. Zschocke selbst zu Anwesenden: „Wenn wir noch ein paar organisieren, können wir hier noch mehr Spaß machen“. Sprach er und verschwand um weiter Fotos zu schießen.

 
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