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Stadt schreibt Generalplanung für Schulneubauvorhaben auf ehemaligem Kasernengelände europaweit aus  E-Mail
Donnerstag, 26 Februar 2009
"Schulcampus Chemnitz" lautet das Kennwort zum Wettbewerb, den die Stadt Chemnitz unter anderem im Amtsblatt zu Beginn des Monats europaweit ausgeschrieben hat. Bei dem Wettbewerb handelt es sich natürlich nicht um ein Gewinnspiel sondern um den Realisierungswettbewerb (hier Generalplanung) für das größte Schulneubauvorhaben der Stadt Chemnitz seit Jahren. Dabei ist nicht nur das Bauvolumen von ca. 45 Millionen beeindruckend, sondern ebenfalls auch die zu schaffenden Flächen. So sollen insgesamt knapp 28.000qm Nutzfläche neu gebaut werden und die jetzigen Standorte (in den Stadtteilen Wittgensdorf und Gablenz) ersetzen. Beide sind stark sanierungsbedürftig. Nach der Fertigstellung sollen die modernen Schulneubauten ausreichend Platz für die Schule für Körperbehinderte (Sonderpädagogisches Förderzentrum Chemnitzer Körperbehindertenschule + Therapieräume + Wohnheimes für behinderte Kinder) und das Chemnitzer Schulmodell mit Mensa und Turnhalle bieten (insgesamt ca. 30 Klassen).

Die Fläche auf dem das ambitionierte Projekt entstehen soll ist das derzeit brachliegende, ehemalige Areal der historischen Kaserne an der Heinrich-Schütz-Straße zwischen Planitzwiese und Zeisigwaldkliniken.

Wann der Bau beginnen kann steht allerdings bislang noch nicht fest. Lediglich die Generalplanung des Projektes wird wie oben beschrieben vorerst ausgeschrieben. Als Finanzierungsmodell für das Vorhaben wurde immer wieder PPP/ÖPP (Privat Public Partnership/ Öffentlich Private Partnerschaft) ins Gespräch gebracht. Leider fehlen hierfür allem Anschein nach in Sachsen dafür die Rahmenbedingungen. So ist unter anderem unklar wie mir Fördergelder in so einer Partnerschaft umgegangen werden darf. Wenn die Stadt baut bekommt sie die, wenn’s ein Privater baut ist es fraglich. Konsens im Stadtrat ist bislang, dass Projekt durchführen zu wollen.

Bislang wurde in Sachsen nur ein PPP-Projekt durchgeführt welches für den Freistaat Erkenntnisse über das Modell liefern soll. Das Justizzentrum Chemnitz auf dem Kaßberg wurde von Bilfinger&Berger errichtet und die nächsten Jahre bewirtschaftet. Der Freistaat hat im Gegenzug einen langfristigen Mietvertrag unterschrieben und übernimmt die Einrichtung nach dessen Auslaufen.

 
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