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Parkhauseröffnung in Chemnitz gleicht Baustellenparty - Innenstadt im Verhüllungsfieber  E-Mail
Samstag, 28 Juni 2008

parkhaus baufeld6 chemnitz | foto: ich-bin-chemnitz.deHeute nun war es soweit. Nach Jahren des hin und her, sowohl der „willigen“ Investoren als auch der Entwicklungskonzepte für eines der letzten Innenstadtbaufelder, wurde heute nun mit großer Einladung der Bau auf dem Baufeld 6 übergeben. Der große Wermutstropfen an der Eröffnung war der Umstand, dass bis auf die Zufahrt zum Parkhaus und die Stellflächen selber so gar nichts am Objekt fertig zu sein schien. Die gewerblichen Mieter sind noch nicht einmal durch sonst übliche „hier entsteht …“ Schilder sichtbar, geschweige denn konnte man vom Umfeld (bspw. Fußgängerzone am Wall) oder der Fassade des Hauses von einem fertigen Bau sprechen. Die Eröffnung war somit irgendwie bezeichnend für die verkorkste Historie der Bebauung des Baufeldes, welches von der Stadt damalig zur Errichtung von Einzelhandelsfläche und eines Parkhauses an die Mierbach & Mierbach GbR veräußert wurde (an dieser beteiligte sich später wiederum die Unger Group aus Weiden).

parkhaus baufeld6 chemnitz | foto: ich-bin-chemnitz.deDie Außenfassade des Funktionalbaus erweckt für den unbedarften Hobby-Architekten den Anschein, wie alles andere nur halbfertig zu sein. Auf der Hälfte der Fassade hört die Glasverkleidung auf einmal auf. Vielleicht kann man ja mit den Einnahmen die durch die Photovoltaikanlage auf gegenüberliegenden Seite angebracht ist auch den Rest noch verglasen. Anderenfalls würde wir empfehlen darüber nachzudenken auch am Parkhaus verhüllende Künstler (wie etwa am Marx-Monument oder am Roten Turm) zum Einsatz lassen zu kommen.

Ob die Investoren sich mit der Bauleistung eine Referenz für die Bebauung des letzten Baufeldes in unmittelbarer Nähe geschaffen haben bleibt abzuwarten. Zumindest werben diverse Interessensverbände (IG Innenstadt, Chemnitzer Wirtschaftsförderung) für einen Neubau des Bürgeramtes (bislang Peretz-Haus an der Elsasser Straße) auf dieser Fläche. Der Stadtrat entscheidet in seiner Juli-Sitzung ob ein Neubau auf B3 oder die Nutzung des jetzt noch als Amtsgericht genutzten Gebäudes an der Zentralhaltestelle das zukünftige Bürgeramt wird. Ebenfalls möglich wäre das unmittelbar daneben befindliche RAWEMA-Gebäude.

 
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