Advertisement Sachsen-Fernsehen-News
.: Chemnitz - Dein C-Town :. arrow Chemnitz - News arrow GGG will mit Stadthäusern in Chemnitz Rückbauflächen schließen
|| HOME || Chemnitz - News || Stadt-Historie || Chemnitzer - Promis || Sportstadt ||
GGG will mit Stadthäusern in Chemnitz Rückbauflächen schließen  E-Mail
Dienstag, 05 Februar 2008
Es ist schon ein wenig beeindruckend, wie ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Chemnitz den Stadtumbau in Chemnitz mitgestaltet. Die Rede ist von der GGG. Die Grundstück- und Gebäudewirtschaft Gesellschaft m.b.H. (GGG) dreht den alten Satz „wir bauen auf und reißen nieder“ einfach rum. Genauer gesagt will sie dies nun auf (Muster)Flächen tun, auf denen sie in den vergangenen Jahren ihre alten Häuser abgerissen hatte. Mit dem Projekt Stadthaus, welches im Rahmen der Chemnitzer Baumesse „Bauen - Sanieren - Renovieren“ (22.-24. Februar in der Messe Chemnitz) vorgestellt werden soll, will das Unternehmen damit nach eigenen Worten eine Marksegment erschließen und gleichzeitig durch den Stadtumbau entstandene Häuserlücken wieder schließen. Sinnvoll erscheint dies in der Hinsicht, dass die Infrastruktur sowohl oberirdisch (Straßen, Gehwege etc.) als auch unterirdisch (Ver- und Entsorgungsleitungen) umfänglicher genutzt werden als nur durch die nach dem Rückbau verbliebenen perforierten Häuserzeilen. Fraglich ist dabei allerdings, warum die städtische Wohnungstochter nicht eher diesen oder ähnliche Ansätze wählte. Wenn beispielsweise die GGG noch vor einiger Zeit ein Haus zwischen zwei Privathäusern herausriss, mussten die stehen geblieben Häuserfassaden einen neuen Giebel mit Dämmung und allen Drum und Dran verpasst bekommen. Nun könnte oder müsste dieser wieder teilweise entfernt werden, wenn etwa die entstehenden Stadthäuser die Lücken voll ausfüllen. Die entstandenen Kosten trägt der Mieter.

Liebe GGG, vielleicht sollte man noch mal darüber nachdenken alten Vorschlägen der Politik unter Umständen doch zu folgen. Beispielsweise schlug die FDP der GGG vor einigen Jahren vor, Häuserbestände auf dem Brühl zu symbolischen Preisen zu verkaufen. Nach Ansicht der Liberalen hätten sich Käufergemeinschaften finden können die sich nach eigener Sanierung ihren eigenen Wohnraum geschaffen hätten und diesen nutzten. Damit hätte man vielleicht schon viel früher bspw. am Brühl eine Wiederbelebung vorantreiben können. Zum damaligen Zeitpunkt lehnte die GGG ab. Sie müsste zuviel aus den Büchern streichen (kein Wunder bei Millionen-Hypotheken die auf dem Brühl lasten).
 
< zurück   weiter >
              
            
powered by c-town / Eduard Jenke (Idee|Design|Umsetzung) c/o future werbung (werbeagentur chemnitz)& lagged Internet Services (hosting|webspace)