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FDP schiebt Kunst in Chemnitz auf lange Bank - Rotes Sofa bleibt in der City stehen  E-Mail
Sonntag, 16 Dezember 2007
rotessofachemnitz1.jpgEs gibt gute Nachrichten für alle die über die Weihnachtsfeiertage Gäste nach Chemnitz gelockt haben. Es gibt ein neues Motiv mit dem oder noch besser auf dem es sich lohnt fotografiert zu werden. Eigentlich müsste man der Ehrlichkeit halber sagen das es nicht neu ist, sondern immer noch da.
Falls ihr die Überschrift nun schon wieder vergessen habt, es geht um das lustige rote Sofa vorm Moritzhof, auf der Verkehrsinsel der Bahnhofsstraße. Seit dem es im September im Rahmen eines Projektes des Chemnitzer Künstlerbundes e.V. aufgestellt wurde, war es immer wieder Anziehungsobjekt für Leute die entweder mal kurz ausruhen wollten (exklusiv und wie auf dem Präsentierteller) oder ein Foto auf dem Sofa brauchten. Leider hatte sich die Stadt nicht bewogen gefühlt aus eigenen Stücken die Aufstellung der Objekte über den 14. November hinaus anzustrengen.

Die Projekt-Idee derotessofachemnitz2.jpgs Künstlerbundes war es die "reale Auseinandersetzung mit einem öffentlichen Raum der Stadt Chemnitz" stattfinden zu lassen. Es sollte dabei darauf aufmerksam gemacht werden wie das Wort Stadtmöblierung in der Sprache der Kunst durch ein wahlloses voll stellen der Stadt mit Kunstgegenständen zum Unwort geworden ist. In der Umsetzung des Projektes entstanden vier Werke (der "Stuhlstapel" von Volker Beyer, der "Holzofen" von Christoph Roßner, der "Auszug" von Marcel Kabisch und eben das rote "Plüschsofa" von Stephan Voigtländer). Der Zeitraum des Projektes war ursprünglich wie schon gesagt bis 14. November vorgesehen. Wenn man mal die Resonanz beziehungsweise das Benutzen der Objekte und speziell des Sofas betrachtet, war der Zeitraum zu kurz gewählt. Das dachte sich auch die FDP und hier im speziellen der FDP hilft e.V.* Der Verein hat aus seinen Mittel den weiteren Verbleib der Möbel, die zum Nutzen, Rätseln, Genießen, Staunen und Lachen anregen sollen, finanziert. Bis Anfang Sommer 2008 ist somit das weitere Sitzen in der Stadt erstmal gesichert. Tolle Sache. Danke liebe Politiker.

* Der Verein FDP hilft unterstützt in ganz Sachsen Projekte, die sich in besonderer Weise für soziale, kulturelle und ähnliche Aufgaben einsetzen. Finanziell getragen wird der Verein von den sieben Mitgliedern der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, die monatlich den Netto-Betrag der letzten Diätenerhöhung im Sächsischen Landtag einzahlen.

Die Initiative der FDP-Fraktion, die Diätenerhöhung aus der vergangenen Legislaturperiode zurückzudrehen, fand im Landtag leider keine Mehrheit. Die Abgeordneten wollen aber das Signal setzen, dass Politiker nicht nur immer Andere zum Verzicht auffordern, sondern auch selbst den Gürtel enger schnallen.

Inzwischen wurden über 30 verschiedene Projekte in sächsischen Kindergärten, Schulen, Sportvereinen, Bürgerinitiativen und Jugendclubs von FDP hilft unterstützt. Mehr unter www.fdp-hilft.de
 
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