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Gunzenhauser Museum in Chemnitz fast fertig - Nur im Internet hinkt man hinterher  E-Mail
Samstag, 10 November 2007
gunzenhauser screenshot von chemnitz.deIn knapp einem Monat ist es soweit. Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz wird eröffnet. Fast traditionell für Chemnitz wird es zwar ein klein wenig teurer als geplant (ca. 8 Millionen Euro waren ursprünglich geplant nun werden es wohl 9.5 Millionen Euro), dafür aber auch umso schöner, beispielsweise durch die 12 Vitrinenfenster (durch die man von außen Kunstwerke betrachten kann).

Am 1. Dezember 07, so zumindest verkündete es OB Ludwig in einer der letzten Stadtratssitzungen, wird zusammen mit Bundespräsident Horst Köhler die dauerhafte Präsentation der Sammlung Gunzenhauser in Chemnitz eröffnet. Im ehemaligen Sparkassengebäude (Architekt Fred Otto,  Umbau nach den Plänen von Volker Staab) am Falkeplatz, Stollberger Straße 2, werden dann zahlreiche Stücke der legendären Sammlung des Münchner Kunsthändlers Dr. Alfred Gunzenhauser (2.459 Werke bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts) zu sehen sein. Darunter finden sich unter anderem Werke von Otto Dix, Kirchner, Münter, Beckmann, Heckel, Schmidt-Rottluff, Altenbourg, Schumacher, Nay, Baumeister, Warhol und anderer Künstlern. Soweit so gut.

kunstsammlungen screenshot von chemnitz.de Wenn man dann jedoch als interessierter Nicht-Chemnitzer versucht sich einen Überblick über die Sammlung im Internet zu verschaffen wird man schnell verwundert oder überrascht sein. Das Museum findet man zwar bei Google auf der ersten Seite (bei den Suchbegriffen: gunzenhauser chemnitz), beim klicken des Links stößt man jedoch auf die Unannehmlichkeiten des veralteten Internetauftrittes des Stadt Chemnitz. Genauer gesagt kommt man auf die Startseite von chemnitz.de und darf hier erneut nach dem gewünschten Inhalt suchen. Schade. Die Stadt hat es aus unserer Sicht (bislang) versäumt ihr kulturelles Steckenpferd, die Kunstsammlungen Chemnitz, würdig darzustellen. Selbst die von aller Welt gelobte Bob Dylan Ausstellung (The Drawn Blank Series) ist nur als Textlink am Ende der Startseite von chemnitz.de zu finden. Da wurde selbst die, in ihrem Nutzen für die Stadt fragwürdige, Deutschland-Monopoly-Abstimmung besser auf chemnitz.de präsentiert.

Im Vergleich zu chemnitz.de haben es die professionellen Chemnitz-Vermarkter CMT (City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH) und CWE (Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH) innerhalb der letzten Jahre mehrfach zu modernen, nutzerfreundlich überarbeiteten Internetauftritten gebracht. Die Stadt plant dies erst fürs kommende Jahr (wohlgemerkt sollte es schon 2004 soweit sein). Wir hoffen das in diesem Zusammenhang auch die Kunstsammlungen, als Einrichtung der Stadt Chemnitz, einen eigenständigen und vor allem angemessenen Internetauftritt erhalten (bislang nur eine Unterseite unter www.chemnitz.de/kunstsammlung , www.kunstsammlungen-chemnitz.de und gunzenhauser-chemnitz.de zu erreichen).
 
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