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Grundstein für Justizzentrum Chemnitz Kaßberg gelegt - Stadtrat außen vor  E-Mail
Donnerstag, 09 August 2007
justizzentrumchemnitz.jpgGegen 10:45Uhr war es Heute endlich soweit. Die Urne mit aktuellen Zeitdokumenten (eine Freie Presse, ein paar Münzen und eine Urkunde*) wurde versenkt und mit einer Platte, die als Aufschrift die Daten der Grundsteinlegung des Justizzentrums Chemnitz hat, versiegelt. Mit der Grundsteinlegung in Chemnitz wurde zugleich ein sachsenweiter Startschuß für die weitere Prüfung und Umsetzung von so genannten PPP-Modellen (Private Public Partnerchip) gegeben. Diese sind so angelegt dass eine Investor beispielsweise ein solches Gebäude mit einem Gesamtvolumen von 78 Millionen Euro errichtet und sich die öffentliche Hand (Freistaat, Bund oder Kommune) auf eine gewisse Dauer verpflichtet in das Objekt einzumieten. Der Vorteil liegt nach Ansicht der PPP-Befürworter in den günstigeren Konditionen zu denen Unternehmen bauen können. Das diese Effizienzgewinne auch in Chemnitz mit dem Justizzentrum erzielbar sein sollen muss nun die Bilfinger Berger AG ihrem Mieter (vor Ort ist das die Staatsanwaltschaft und das Amtsgericht) unter Beweis stellen. Dies mahnte einer der Redner im Rahmen der feierlichen Stunde an.justizzentrumchemnitz2.jpg
Wenn dieses PPP Projekt die Erwartungen erfüllt und zur Eröffnung 2009 alle glücklich und zufrieden sind, stehen die Chancen gut das ein derartiges Betreiberkonzept auch bei verschiedenen Schulneubauten in Chemnitz zum tragen kommt. Zum einen wäre da das Schulzentrum Sport, bei dem am Standort des Sportgymnasiums zukünftig auch die Sportmittelschule errichtet werden soll und zum anderen das Chemnitzer Schulmodell und die Körperbehinderten-Schule an der Heinrich-Schütz-Straße. Für beide Standorte sprechen sich zwar die Mehrheit der Stadträte aus, jedoch aus städtischen Mitteln ad hoc finanzieren können sie es nicht. Aus diesem Grund hofft man auch im Stadtrat (der verwunderlicher Weise zur Grundsteinlegung nicht eingeladen war) auf einen Erfolg des Projektes, bestätigte Stadtrat Wolfgang Meyer der anwesend war, nachdem er aus der Presse von der Grundsteinlegung erfuhr.

PS: Anders als die nichteingeladenen Stadträte wurde unser „beliebter“ Peter P. auf der Veranstaltung gesichtet und auch in den Grußworten genannt. Wir freuen uns natürlich mit ihm das er es wieder einmal geschafft hat sich hervorheben zu können.

*unserer Meinung nach weist die Urkunde einen Fehler auf: die Firmierung des bauausführenden Unternehmens lautet darin Bilfinger und Berger AG (wurde es so vorgelesen), obwohl sie Bilfinger Berger AG heißt (ohne geschriebenes oder kaufmännisches und), sorry, Ordnung muss sein

 
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