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Klimaschutz beginnt beim Papier!  E-Mail
Montag, 09 Juli 2007
Grüne wollen konsequenten Umstieg auf Recyclingpapier in der Verwaltung

„Hässlich grau“, „verursacht Probleme bei Druckern und Kopierern“, „zur Archivierung ungeeignet“ - diese Meinungen über Recyclingpapier sind längst vom technologischen Fortschritt überholt. Modernes Recyclingpapier hält den Qualitätsanforderungen in einer Verwaltung problemlos stand und schont darüber hinaus Umwelt sowie Geldbeutel. Deshalb soll auf Antrag der Grünen bis Ende 2008 der gesamte Büropapierverbrauch der Stadtverwaltung, Eigenbetriebe und Schulen auf Recyclingpapier umgestellt werden. Auch für Druckerzeugnisse soll zukünftig Recyclingpapier verwendet werden. Der Antrag wird in der Sitzung des Chemnitzer Stadtrates am 18. Juli 2007 verhandelt.

Volkmar Zschocke, Vertreter der Grünen im Umweltausschuss: „Alle 2 Sekunden wird Urwald von der Fläche eines Fußballfeldes abgeholzt. Jeder fünfte Baum fällt für die Herstellung von Frischfaserpapier. Die Papierindustrie gehört weltweit zu den größten industriellen Energieverbrauchern. Der Wasserverbrauch ist so hoch wie in keiner anderen Industrie. Zusätzlich werden schwer abbaubare und gesundheitsschädliche Chemikalien eingesetzt. Die Herstellung von Recyclingpapier benötigt sehr viel weniger Wasser. Schon drei Blätter Recyclingpapier sparen soviel Energie wie man braucht, um ein Kanne Kaffee zu kochen.“

Neben dem Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz hilft Recyclingpapier bei der Haushaltskonsolidierung: „Die Stadtverwaltung Nürnberg spart dank Recyclingpapier jährlich 90.000 Euro. Chemnitz hat hier auch noch ein großes Einsparpotential“ so Volkmar Zschocke.

„Wer heute immer noch glaubt, dass z. B. Aktennotizen, Protokolle, Anweisungen oder Briefe unbedingt auf reinweißem Frischfaserpapier zu vervielfältigen sind, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Frischfaserpapier verbessert die Qualität des Geschriebenen jedenfalls nicht. Der überwiegende Teil davon wandert nach kurzer Zeit sowieso in die Akten oder den Papierkorb. Vieles muss im Zeitalter der digitalen Kommunikation auch gar nicht mehr ausgedruckt werden.“

 
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