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Haltepunkt Chemnitz-Küchwald darf nicht totgeprüft werden!  E-Mail
Sonntag, 01 April 2007
„Die Planung eines Haltepunktes Chemnitz-Küchwald wird Bestandteil des Nahverkehrsplan. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit VMS, DB und City-Bahn Chemnitz GmbH die Planungs- und Entscheidungsgrundlagen zur Einrichtung eines Haltepunkts der City-Bahn im Bereich des Wohngebietes Rilkestraße / Küchwald zu erarbeiten.“ Das hat der Stadtrat am 15.11.2006 auf Antrag der GRÜNEN einstimmig beschlossen.

Das Bedarf für diese Maßnahme besteht, war zumindest zum Zeitpunkt dieses Beschlusses unstrittig. Denn das Gebiet an der Rilkestraße in Borna Heinersdorf gehört nach den Ausführungen im Nahverkehrsplan zu den Wohngebieten, die „wegen der dichten städtebaulichen Struktur einer verbesserten ÖPNV-Anbindung bedürfen“.

Offensichtlich haben diese Aussagen im Nahverkehrsplan keine Bedeutung. Denn seit dem Beschluss im Rat prüfen und ermitteln VMS und CVAG, welchen Bedarf es für die Verbindung zwischen Rilkestraße und Stadtzentrum gibt. Zum 1. April hat die CVAG eine weitere Testphase der Bahnersatzverkehrslinie 525 A begonnen. Das Ergebnis ist nach wie vor offen.

Volkmar Zschocke, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Der Stadtratsbeschluss vom 15.11.2006 war kein Prüfauftrag zum Bedarf. Das Versorgungsdefizit in Borna Heinersdorf ist doch bereits beschrieben. Diese Lücke muss jetzt geschlossen werden. Dafür sollen die Entscheidungsgrundlagen auf den Tisch. Fahrgastpotentiale zu ermitteln ist zwar legitim. Wir wollen aber nicht, dass das berechtigte Anliegen der Bewohner der Eisenbahnersiedlung totgeprüft wird.“

siehe auch: Antragstext  und Fotos von der Bürgerversammlung am 25.09.2006
 
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