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Bau des Justizzentrum Chemnitz sorgt auch weiterhin für Anwohnerbedenken  E-Mail
Mittwoch, 04 April 2007
Bürgerversammlung Justizzentrum Chemnitz | Foto: ich-bin-chemnitz.deDas geplante Justizzentrum, unmittelbar neben dem Landegericht auf dem vorderen Kaßberg, sorgt auch nach der heutigen Bürgerversammlung weiter für Bedenken bei den Anwohnern. Hauptgrund ist nach wie vor die Parkplatzsituation, die sich bereits jetzt als schwierig darstellt. Der Bauherr des in Öffentlich-Privater-Partnerschaft (PPP) zu errichtenden Justizbaus plant 229 Tiefgaragenparklätze und 49 oberirdische Parkflächen auf dem Areal zu errichten (weiter Tiefgaragenplätze sind auf Grund von verlaufenden Haupttrassen der Stadtwerke und der Telekom nicht möglich). In dem neuen Gerichtsgebäude soll unter anderem die Staatsanwaltschaft und das Amtgericht untergebracht werden, dabei wird von ca. 450 Bediensteten ausgegangen. Hinzu kommen die Besucher des Gerichts. In Summe gehen Schätzungen einiger Anwohner von knapp 800 bis 1000 Leuten aus, die täglich einen der raren Parkplätze suchen werden. Grund genug eine Bürgerversammlung durchzuführen, die klären soll wie das gehen soll.

Leider schienen einige der Anwesenden unter Einlandungstext und Thema der Veranstaltung etwas anderes zu verstehen als was da eigentlich stand (Thema: Parkraum Konzept "Vorderer Kaßberg" im Zusammenhang mit der geplanten Baumaßnahme Justizzentrum). Im Verlauf der Diskussionsveranstaltung konnte man fast den Eindruck gewinnen, dass man sich an diesem Abend erhoffte das Bauprojekt zu kippen. Stattdessen war seitens der Stadt der Termin anberaumt worden, um darzustellen wie sich die Verwaltung ein tragfähiges Parkraumkonzept vorstellt. Kurz vor Ende der Veranstaltung versuchte so dann auch noch die Tagesordnungsleitung denn Bauherr vor versammelter Bürgerversammlung auf den Bau eines weiteren Parkhauses in unmittelbarer Nähe fest zu nageln. Dieser behielt sich jedoch zunächst vor dies im Unternehmen verhandeln zu wollen, schließlich wurde mit ihm ein Vertrag zur Errichtung des Justizzentrums Chemnitz geschlossen und nicht der zur Errichtung eines Parkhauses.

Kurz um: Die Veranstaltung versuchte auszubügeln was man vor einigen Jahren hätte anders machen sollen. Damals hätte die Stadt unter Umständen offensiver Flächen anbieten sollen die seitens des Landes hätten bebaut werden können.

Achja: Peter P. (siehe unser erster Beitrag zu Justizzentrum) war auch wieder da. Er sprach lang, forderte mehr und sagte eigentlich nix (so unsere Meinung).
 
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