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Chemnitz hat mehr zu bieten als wir denken - Produkte und Menschen sprechen für sich  E-Mail
Samstag, 13 Januar 2007
chemnnovation.jpgDie Überschrift ist so ungefähr der Tenor der gestrigen Podiumsdiskussion „ChemNovation – Zukunftsunternehmen Chemnitz“ die den Abschluss des Projektes „Unternehmer im Wandel“ bildete. Im Podium saßen neben Dr. Peter Seifert (Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, a.D.), der Ulrich Geißler (Chef der Wirtschaftsförderung), Prof. Dr. Klaus Dieter John (Inhaber der Professur für Makroökonomie und Wirtschaftspolitik an der TU Chemnitz) sowie der Bauherr des Gebäudes (Galerie Roter Turm) in dem die Veranstaltung in der Kinoebene stattfand. Letzterer, nämlich Dr. Dieter Füsslein, war dabei zugleich als Chemnitzer, als hiesiger Unternehmer (Geschäftsführer der Sachsenbau GmbH & Co KG) und als Kommunalpolitiker (FDP Fraktion) dabei.
Er stellte im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild der Stadt Chemnitz fest, dass wir weit aus angesehener über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt und anerkannt sind, als wir selber denken. Füsslein hob dabei hervor, dass Außerhalb für Chemnitz seine Produkte (der Qualität und Innovation) und seine Bürger sprechen. Als Beispiel für die Vergangenheit nannte er dabei die Hartmann Lok. Heutzutage seien dies beispielsweise die Maschinen (von Niles Simons oder UNION Werkzeugmaschinen) oder Innovationen, wie gedruckte Elektronik von printed-systems oder Schraubenprodukte von ESKA. Für sich selbst und seine Firma sprach Füsslein das Coselpalais in Dresden an (im Zusammenhang wird dabei davon gesprochen, dass dies die Sachsenbau aus CHEMNITZ gebaut habe).  

Ein weiteres Produkt welches nun von Chemnitz in die Welt gehen soll ist das splash!-Festival. Wie wir bereits
splashpouch.jpg
Quelle: splash-festival.com
berichteten, wird es das Jubiläums splash! geben. Der Haken ist dabei, dass es nicht in Chemnitz sondern auf der Halbinsel Pouch bei Leipzig bzw. Bitterfeld und bereits im Juli stattfinden wird. Die Emotionen über die Entscheidung des Veranstalters kochten bei einigen Chemnitzer hoch, zumindest wenn man die Beiträge im Diskussionsforum bei Sachsen-Fernsehen.de liest.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass es ohne diese Entscheidung von splash! sicher kein weiteres splash mehr gegeben hätte. Die Kosten die am Chemnitzer Stausee alljährlich entstanden waren schlichtweg zu groß. Im Gegensatz zur Halbinsel Ploch welche vom Grunde her ein Veranstaltungsort ist, ist der Stausee ein Freizeit und Badegelände welches mit entsprechendem Aufwand hergerichtet werden muß. (Wie die splash!- Macher auf das Gelände gekommen sind, findest du hier bei YouTube)
splashpouchiland.jpg
Mal angenommen die Stadt würde höhere finanzielle Zugeständnisse an splash! machen, damit es in Chemnitz bleibt. Dann müsst die Stadt im Sinne der Gleichberechtigung auch allen anderen Veranstaltern entsprechende Zugeständnisse machen. Das Geld das die Stadt zur Verfügung hat kommt jedoch nicht von ungefähr sondern aus Einnahmen die die Bürger über Steuern und Abgaben gezahlt haben. Ergo, wenn wir alles durch die Stadt gefördert haben wollen, müssten wir mehr Steuern zahlen oder diejenigen die entsprechende Veranstaltungen besuchen bezahlen mehr Eintritt.
 
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