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spalsh! #10 in Chemnitz bleibt ungewiss - Ausweichgelände in Sachsen-Anhalt  E-Mail
Donnerstag, 11 Januar 2007
Das es ein splash!- Jubiläum in diesem Jahr geben soll, haben die Macher des Festivals nicht zuletzt während des Benefizkonzert „save splash!“ (3. November 06 in der Chemnitz Arena) bekundet. Ob es nun auch wirklich 100-prozentig möglich wird bleibt zum heutigen Tage weiter offen. (auf splash-festival.com findet man vorübergehend nur einen geheimnisvollen blauen Hintergrund)
 
Die Unterstützung und Hilfe vieler hatte in den letzten Tagen noch dazu geführt, dass das Spendenbarometer auf splash-festival.com auf  70 Prozent stieg. Mit diesem Geld konnten Teile der Verluste des verregneten splash! #9 und #8 ausgeglichen werden. Alle Beteiligten zeigen sich zuversichtlich, dass es mit Hilfe dieser Unterstützung und Rückhalts weitergehen wird. Die große Frage die nun jedoch im Raum steht ist das WO.

Wie nun bekannt wurde gibt es unter Umständen eine Ausweichfläche für das Festival - jedoch nicht in Chemnitz. Im sachsen-anhaltinischen Bitterfeld könnten die Macher, wenn alles klappt, in diesem Jahr auf einer Halbinsel ihre Zelte aufschlagen. Das dortige Gelände ist laut Freie Presse festivalerprobt und groß genug. Vorteil der Fläche wäre auch, dass die entsprechende Infrastruktur wesentlich leichter und somit auch kostengünstiger herzustellen wäre als am Chemnitzer Stausee Oberrabenstein. Genau die Kosten sind es, die die Macher an den Punkt gebracht haben, an dem sie jetzt stehen. (kilometerlange Zäune, Kabel und Schläuche kosten richtig Geld, außerdem sind zahlreiche Vorgaben wie beispielsweise der Lärmschutz zu beachten)

Die Chemnitzer freut es verständlicher Weise wenig, jedoch muss man beachten das splash! kein städtisches Unternehmen oder ein geförderter Verein ist, sondern eine privatwirtschaftliche Unternehmung die zum Überleben Geld verdienen muss. Diese muss nun schauen wie sie ihrem Geschäftszweck, nämlich die Veranstaltung des europaweit größten HipHop-Festivals, nachkommen kann – und dabei wie gesagt, selbst überlebt.

Wenn es in diesem Jahr kein splash! in Chemnitz geben wird, wird sich gegebenenfalls auch zeigen wie gerechtfertigt die (mehrfach gestiegenen) Mieten für das Veranstaltungsgelände waren. Sie sollten die Einnahmeausfälle des ansonsten als Freibad genutzten Areals kompensieren. Dabei war die die Höhe der Miete auf Grund des fast schon traditionellen splash!-Regens bis zuletzt fraglich.
 
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