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Auf dem Balkon des Rathauses in Chemnitz stieg nach Entscheidungen weißer Rauch auf  E-Mail
Donnerstag, 16 November 2006
Ähnlich der Zeremonie bei der Wahl eines neuen Papstes, schien man es gestern zur Stadtratssitzung im Chemnitzer Rathaus zu halten. Jedes Mal wenn man nach Entscheidungen über Beschlussvorlagen eine Pause einlegte, nutzten dies die Raucher, um auf dem des Rathauses einen Klimmstengel zu vernichten, weißen Rauch aufsteigen zu lassen und den Chemnitzer so zu zeigen das eine wichtige Entscheidung gefällt wurde (wir erinnern an dieser Stelle an das seit 1. November geltende Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden). Derer Entscheidungen gab es gestern einige, auch wenn das die selbsternannte größte regionale Tageszeitung mit dem „F“ etwas lapidar abhandelt und nur als "Spliter" in ihrer heutigen Ausgabe nennt (gut, alles können wir hier auch nicht nennen ohne jemanden zu langweilen, aber nachfragen könnt ihr hier gerne).

Wesentliche Themen waren unter anderem die bereits beschriebene Aufstellung von 10.000 Papiersammeleimern durch den ASR, die immensen Mehrkosten für den Winterdienst im vergangenen Winter (immerhin ca. 700.000€ mehr als geplant) sowie der Erhalt von Bürgerservicestellen in den Ortschaften.

Zwei große Themen die bereits im Vorfeld der Sitzung für Medien- und vor allem Bürgerinteresse sorgten, waren die Vorlagen zu den Baufeldern B3 und B6 (die beiden Baufelder zwischen Galerie Roter Turm und Theaterstraße) sowie der Verkehrsentwicklungsplan bis 2015. Was die Baufelder anbelangt, ging es darum das die Stadt jetzt quasi verstärkt das Tempo der Bebauung und der Umfeldgestaltung vorgibt. Es wurde beschlossen, so zeitnah wie möglich mit dem Bau des so genannten Wall zu beginnen. Keine Angst, der heißt nur so ist aber wenn er fertig ist eine wunderschöne Fußwegverbindung zwischen Theaterstraße und Straße der Nationen, zwischen den hoffentlich bis 2008 fertigen Gebäuden auf B3 und B6. FDP Stadtrat und Bauexperte Dr. Füsslein legt sich dabei dafür ins Zeug schnell mit dem Bau zu beginnen und in der Planung und Umsetzung sowohl auf die Kinderspielflächen als auch die Kunstobjekte zu achten.

Das zweite Thema - Verkehrsentwicklungsplan - hatte in der Diskussion wesentlich den Südverbund Teil V im Mittelpunkt. Auch hier meldete sich Füsslein, aus unserer Sicht am klarstellendsten zu Wort. Aus seiner Sicht ging in der Vorlage keineswegs darum bereits den Bau der Straße (unter umständen durch bewohntes Gebiet) zu beschließen, sondern lediglich die Planung und Konzeption im Auge zu behalten. Denken sollte weiterhin erlaubt sein, so seine Meinung. Über eine Umsetzung, unter Berücksichtigung der zahlreichen Bürgermeinungen, wird (sowieso) erst in ein paar Jahren weiter nachgedacht, wenn verlässliche Zahlen über die Notwendigkeit des Straßenbaus vorliegen.

Ein weiteres Thema ergab sich ganz zum Schluss der Ratssitzung. Von einem SPD- Stadtrat wurde die Möglichkeit hinterfragt auf dem Neumarkt Bäume zu pflanzen. Was im ersten Moment vielleicht illusorisch klingt, ist eventuell aber gar keine so schlechte Idee. Die zuständige Bürgermeisterin (Petra Wesseler) denkt zumindest am Reißbrett mal drüber nach. Ein Platz, zumindest für einen Baum, könnte die in Gedanken verlängerte Achse der Galerie sein. Ein paar Bänke rings rum und schon hätte man ne schöne Oase vor dem Rathaus. Weiterdenken.
 
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