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Abfallbetrieb Chemnitz setzt 10.000 vor die Tür - Papier wird haushaltnah entsorgt  E-Mail
Donnerstag, 09 November 2006
Wenn der Stadtrat in der kommenden Woche der Änderung der Abfallsatzung zustimmt, plant der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Chemnitz (ASR) für 2007 die Aufstellung von ca. 10.000 Behältern zur so genannten „haushaltnahen Papiersammlung“. Ein durchgeführter Praxistest hat gezeigt, dass es durch die unmittelbare Aufstellung von Papiertonnen (in der Größe der jetzigen gelben Tonne) zu wesentlich weniger Fehlwürfen (so nennt man das wenn Papier im normalen Hausmüll landet und somit nicht sinnvoll recycelt werden kann) kommt. Sinnvoll erscheint die Idee auch im Hinblick auf den anhaltenden Vandalismus an den jetzigen Papiersammelcontainern. Man rechnet allein für 2006 mit Schäden in Höhe von 40.000 Euro. Wohlgemerkt zahlt diesen Schaden dann nicht irgendwer sondern am Ende die Bürger.
Ein weiterer Punkt sind selbstverständlich die Einnahmen aus der Papierverwertung. Ohne die Erlöse die der ASR mit aus der Papierentsorgung erzielt, würden die Abfallgebühren steigen. Somit ist man beim städtischen Eigenbetrieb auch nicht erfreut, wenn in „Randgebieten“, in den statt Container- eine Bündelsammlung stattfindet, vor der Abholung durch den ASR findige „Papierdiebe“ da waren. Auch diese Leerfahrten zahlt am Ende der Bürger durch steigende Abfallgebühren.

Wenn wir schon mal beim Geld sind. Kosten für die neuen Behälter werden aller Wahrscheinlichkeit nicht anfallen. Der Trick dabei ist gleichzeitig mit bitterem Beigeschmack. Die WeTraC (Tochterfirma des ASR und bisheriger Partner des dualen Systems) stellt zum Ende des Jahres ihre Arbeit weitestgehend ein. Ein neuer Dienstleister wird dann die Gelbe Tonne entleeren. Mit ihm wird quasi die jetzige gelbe Tonne gegen einen Papierbehälter getauscht. Im Hinblick auf die Glascontainer bleibt jedoch vorerst alles beim Alten.

Also, im Hinblick auf (voraussichtlich ab 2009) steigende Abfallgebühren, macht es sinn so sinnvoll wie möglich zu trennen. Das betrifft vor allem Papier/ Pappe und Glas (bei „Grüner Punkt“- Verpackungen streitet man sich nach wie vor um die Sinnhaftigkeit)

 
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